Manchmal erscheint mir das Leben wie das größte Mysterium überhaupt.
Wie wunderschön alles ineinandergreift.
Harmonie.
Eine Ordnung, die nicht gemacht ist.
Staunend wahrnehmen. Spüren. Betrachten. Lauschen. Mit einem Körper, durch den all das möglich wird.
Er muss nicht überwunden oder optimiert werden. Er darf einfach da sein und mir mein Menschsein ermöglichen.
Und aus diesen inneren Betrachtungen auf das Leben selbst, entstehen diese Texte.
Vielleicht magst du noch ein wenig hierbleiben.
Nicht, um etwas Bestimmtes mitzunehmen.
Vielleicht nur, um mit mir zu schauen, was sich in meiner Bewusstseinsreise September 2026 gezeigt hat.
Manches davon habe ich erst später gesehen.
Manches zeigt sich beim erneuten Betrachten noch einmal anders.
Und manches darf einfach offen bleiben.
Wenn du magst, kannst du die Betrachtung mit den Klängen der Playlist September begleiten.
Und wenn du diese leisen Verschiebungen ein Stück mitbegleiten möchtest, kannst du dich in meinen Bewusstseinsletter eintragen.
Du musst nichts davon.
Vielleicht ist das Schönste, einfach einen Moment hier zu sitzen und zu schauen, was in dir selbst zu schwingen beginnt.
Berührungspunkte meiner Bewusstseinsreise September 2026
Mein äußeres Erleben: sichtbare Bewegungen
Der Zug
Anfang September endeten die Sommerferien in NRW.
Mir schien, nie waren sie stiller und langsamer gewesen.
Da war kein Impuls, dies zu verändern.
Und doch entstand Zug.
Ein unangenehmes Gefühl.
Jemand will etwas von dir.
Wir alle kennen das.
Nun versuchte eine alte Geschäftigkeit zurückzukehren- wie ein fester Griff.
Termine tauchten auf. Füllten den Kalender.
Infopost in WhatsApp- Gruppen. Alles schien wichtig.
Dinge mussten besorgt, erledigt, vorbereitet werden. Am liebsten sofort.
Es war gar nicht so einfach mit diesem Druck.
Ihn wahrzunehmen.
Den Zug zu spüren.
Und bei mir zu bleiben.



Das Meer
Mitte Juli waren wir am Meer gewesen. In Oostende.
Es ergab sich, dass wir für ein Wochenende dorthin zurückkehren konnten.
Freitag Abend bezogen wir die kleine Ferienwohnung direkt am Meer.
Ein schlichtes Abendessen mit einem Berg belgischer Pommes;)
Das Meer und Ich. Stilles Wiedererkennen.
Als wäre ich nie weg gewesen.
Zeit hält keine Bedeutung mehr.
Es brauchte keine Worte.
Einfaches Da sein.
Es war windig. Baden nicht möglich. Eine Strandmuschel, die nur schwer befestigt werden konnte.
Ich ging ins Meer- an den Saum.
Einst begegnete ich hier dem Tod.
Nicht als Gestalt, sondern als Erscheinung des Übergangs.
Dinge zeigen sich aus sich heraus.
Nicht weil ich etwas brauche oder ich auf etwas warte oder hinwirke.
Bewegungen aus dem Sein sind anders- ohne Logik.
Da ist ein steter Zustand des Nicht-Wissens-
und aus diesem Nicht-Wissen entsteht etwas.
Die Stille ist ein Raum, in dem du dir selbst begegnest.
In solch einem Moment stand ich im Wind im Meer.
Vollkommen still und leer.
Dann erschien Wahrnehmung über Stabilität und Weichheit.
Ich schrieb darüber im 12 von 12 September– einen Tag am Meer.



Das Gesicht
Es war auch ein 12 von 12- Tag gewesen.
Damals im August 2025- als unser Kater Shirkan starb.
Wir ließen uns Zeit.
Eine neue Katze würde kommen.
Da war kein Gedanke an ein Wann oder wie sie ausschauen würde, nur ein inneres Wissen, dass sie kommt.
Irgendwann im Sommer erschien mir ein inneres Bild. Ein grau- weißes Gesicht. Mehr nicht.
Mitte August dann die Anfrage, einer Katze ein neues Zuhause zu geben.
Ein erstes Kennenlernen.
Und dann war er da:
Barney.
Ich spürte eine alte Bewegung. Erinnerungen an einen alten Freund und Weggefährten.
Nun eine neue Begegung. Nicht- wissend, was wird.
Da war ein Kater. Wir schauten uns an.
Da waren Angst, Unsicherheit, Traurigkeit.
Er musste seine Familie verlassen, brauchte ein neues Zuhause. Eins, das ihn so annimmt, wie er ist.
Manchmal braucht es kein Suchen, nur ein stilles Da sein.



Mein inneres Erleben: Stille Betrachtungen
Das Rütteln an der Existenz
Da war ein Schreiben.
Es kam im Moment, wo Neues entsteht.
Es riss mich aus dem Entstehen.
Forderte Aufmerksamkeit.
Es schien um Existenz zu gehen.
Ein Wiedererkennen einer alten Bewegung.
Mein System empfand es als Bedrohung.
Atmen.
Bewegung entstand. Denken. Gefühle.
Etwas rutschte.
Oje!
Da zeigte sich eine Sorge, man könnte mir mein Wirken wegnehmen oder mein Wirken müsste wieder in Formen gebracht werden, die als „verkaufsfördernd nach gängiger Marketingstrategie“ gelten.
Da gibt es gerade keine Lösung.
In diesem inneren Widerspruch erlebe ich mich momentan.
Und da stehe ich.
Mit nichts in den Händen.
Mit einer Hand, die schreibt.
Einem Herz, das liebt.
Einer Stimme, die spricht.
Wenn ich zurückginge, in meine alte Form: Kann ich das überhaupt noch?
Das gesamte Feld würde wieder überlagert und verzerrt.
Und mein Körper? Er hat sich so weit geöffnet und mir gezeigt- über Stimmigkeit, Lust, Ausprobieren. Es ist gerade ein sehr fließendes Miteinandersein mit ihm.
Ich spüre, dass das Dazwischen vertieft werden darf- mit Menschen, mit denen ich über Listening spreche, über den Körper, über den Boden.
Mein Kopf schüttelt. Ich kann nicht mehr zurück. Aber das Neue ist vielleicht nicht schnell genug fürs Außen.
Ich brauche Hilfe und weiß nicht, wie diese aussehen kann.
Auszug aus meinem Journal 08.09.2026

Was bleibt?
Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn nur noch ein Herz, eine Hand und eine Stimme da sind?
Da ist das Bild vom Sterntaler.
Nichts ist geblieben.
Nur der Körper.
Die Erde.
Die Weite des Sternenhimmels.
Nichts mehr dazwischen.
Ich brachte den Kleinen zur Bushaltestelle, lief an der Umgehungsstraße entlang, bat meinen Körper mir zu helfen.
Das Dazwischen irgendwie abzuleiten.
Die Gedanken, die Sorge, die Unsicherheit, das Alleinsein, das Unwohle des Nicht- Wissens.
Ich spürte, wie es leichter wurde- mit jedem Schritt.
Ja, da ist Raum entstanden.
Ein wunderschöner glasklarer Raum.
All das scheint wie ein Prüfen auf Standfestigkeit.
Das Rütteln.
Der Zug.
Die Option ins Alte zurückzukehren.
Und ich stehe da mit nichts und allem, was ich bin.
Auszug aus meinem Journal 08.09.2026
Ein Gefühl, etwas ist in mir zerbrochen.
Nicht zu wissen, was genau.
Vielleicht nicht mehr wichtig.
Mein Wirken ist nicht verhandelbar.
Ich würde mich immer wieder so hinstellen und sein.
Nicht anders.
Da zeigte sich ein Verlustgedanke.
Und mir wurde klar: selbst, wenn mir diese Form des Wirkens weggenommen würde, würde ich sein.
Da stehen. Präsent sein. Egal, was ist.
Vielleicht weil etwas in mir nicht anders kann.
Und plötzlich sind da diese Sterne- nicht gedacht.
Sie erschienen einfach und legten sich in meine Hände.
Auf jedem erschien ein Wort.
Und ich spüre durch alle Sterne einmal hindurch und nicke innerlich.
Ja, sie sind willkommen.

Etwas Neues entsteht
Da waren drei Sterne in meinen Händen.
Ein inneres Wissen:
Drei neue Räume würden entstehen.
Ich setzte mich zu ihnen. Lauschte. Spürte ihre Qualität.
Die Räume erschienen langsam.
Sie reiften ungerichtet.
Und dann zeigten sie sich:
STILLE
IN KONTAKT
DEN BODEN BEREITEN
Ein Stern braucht nichts, um Stern zu sein.
Er wird erkannt- oder nicht.
Vielleicht ist es ungewöhnlich, ihn nicht lautstark mit den üblichen Marketingstrategien anzukündigen und zu bewerben.
Vielleicht darf dein Nervensystem erstmals spüren, wie es ist, wenn nicht mehr an dir gezogen wird.
Vielleicht ist da nur einen Fingerzeig. Ein „Schau hin!“

Was im September sichtbar geworden ist
Diese 6 (+1) Blogartikel sind im September veröffentlicht bzw. aktualisiert worden

Portaltage machen das sichtbar, was ohnehin im Feld liegt.

Vollmond und Neumond September 2026- Wenn sich etwas neu ordnet
Ein ergänzender Blick zur Zeitqualität

12 von 12 September 2026- Leise Momente
Ein Tag in zwölf kleinen Betrachtungen

Als das Ich sich neben mich setzte
Begegnung auf dem rosa Sofa – Teil 1

Mabon bewusst feiern: Herbst-Tagundnachtgleiche erleben
Aktualisierung

Zeitqualität Oktober 2026– Was, wenn du nicht alles siehst?
Monatsenergie Oktober 2026 mit sanften Impulsen

Bewusstseinsreise September 2026- Mit nichts und allem, was ich bin
Ein stiller Monatsrückblick
Leiser Monatsausklang
Mir scheint, nur wenige Menschen rutschen jemals aus der Ich- Identifikation heraus.
Es finden sich nur wenige Worte über das, was dann wahrnehmbar wird.
Vielleicht weil Menschen verlernt haben, wahrhaftig zu lauschen. Sie hören, aber verstehen nicht.
Eine Frage erschien und berührte etwas in mir:
Würde ich das, was ich tue auch tun, wenn niemand zuhört?
Hm, das war keine einfache Schwelle.
Ich stehe da mit nichts- und allem, was ich bin.
Kann ich dich erreichen?
Ohne große Worte- nur mit meinem Sein?
Vielleicht mit einer Brücke aus Licht. Drei Sterne sind bereits da. Sie leuchten. Still.
Es ist so wunderschön, dem Leben unmittelbar zu begegnen.
Ohne all das, was sich die ganze Zeit unbemerkt dazwischen schiebt und trennt.



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