Bewusstseinsreise Mai 2026- Vom Festhalten hin zum Fluss

Meine Bewusstseinsreise Mai 2026 machte Bewegungen sichtbar.

Da war ein Nervensystem, das bemüht war,

Kontrolle zu bewahren und

Festhalten durch Loslassen lösen wollte.

Aber es verstand lange nicht, dass Leben so nicht funktioniert.

Es gibt keinen Knopf-

sondern nur ein Verlassen des alten Feldes.

Dann wirst du selbst zum Fluss.

Landschaft entfaltet sich, während du fließt.

Wenn du lesen magst, wie sich dieser Monat der Bewegungen für mich angefühlt hat, lade ich dich ein, mit mir ein Stück mitzulesen.

Für alle, die sie zusätzlich nachspüren wollen, können hier in die Klänge der Playlist Mai reinhören.

Und wenn dich diese Art des Innehaltens anspricht, begleitet dich mein Bewusstseinsletter mit Gedanken aus dem Alltag, Beobachtungen aus inneren Bewegungen und das, was sich im Moment zeigt.

Berührungspunkte meiner Bewusstseinsreise Mai 2026

Mein äußeres Erleben: sichtbare Bewegungen

Wer bin ich ohne Portaltage?

Im Mai wäre eigentlich die nächste Portaltagbegleitung gestartet.

Lange Zeit waren die Portaltage mein Aushängeschild gewesen.

Nun hatte sich etwas in mir verschoben,

so dass sich das Format nicht mehr stimmig anfühlte.

Nicht, weil es „schlecht“ war oder Optimierung brauchte.

Es fühlte sich eher wie ein inneres Weiterziehen und

Verlassen eines alten Feldes an.

Bereits zum Jahreswechsel spürte ich, dass meine Begleitungen sich verändern würden.

Als es sich dann zeigte, könnte man meinen, ich sei vorbereitet gewesen.

Der Wandel meiner Begleitungen machte mir nichts aus.

Dann zeigte sich ein letzter Einwand:

„Wer bin ich ohne Portaltage?“

Innehalten.

Es war kein Wegfall, der betrauert wurde,

sondern Identität, die sich auf etwas gelegt hatte.

Das wurde nun sichtbar.

Fluss
Fahrradausflug mit der Familie- ein erster Sonnenbrand auf den Schultern.

Wenn Bedeutung an WErt verliert

Um den Monatswechsel herum war ich krank.

Während ich im Bett lag, schrieb ich „Vom Schmerz zu werden, wer man ist“-

persönliche Wahrnehmung einer Geschichte.

In dieser Geschichte hatte sich das Ende einer Freundschaft unfreiwillig auf meinen Geburtstag gelegt.

Interessanterweise war dadurch etwas mit ihm geschehen.

Wenn ich an meinen Geburtstag- auch die kommenden dachte- spürte ich das alte Schmerzfeld.

Er war nicht mehr mit Freude verbunden, sondern mit Schmerz-

und ich fragte nach dem „Warum“.

Mein Geburtstag hat für mich Bedeutung.

Ich fragte mich: „Warum „brauchen“ Menschen bedeutsame Momente?“

Bedeutung erzeugt Wichtigkeit und Relevanz.

Sinn.

Wert.

Bedeutung fühlt sich „laut“ an.

Etwas, will gesehen werden.

Da ist eine Zugbewegung wahrnehmbar.

Eine Bindung aus Bedürftigkeit.

Aufmerksamkeit, die Bestätigung sucht.

Ich fragte mich: „Warum brauchen Menschen Bestätigung?“

Die Antwort: „Bestätigung bewahrt vor der leisen Angst vor Nicht- Existenz.“

Atmen.

„Und was ist, wenn Bestätigung wegfällt?“

Dann wird es still.

Atmen.

Innehalten.

Beim Schreiben hatte sich etwas gezeigt- und zeitgleich innerlich verschoben.

Nun verstand ich auch das Stopp zu den Portaltagen.

In dem ich sie mit Bedeutung auflud, „machte“ ich etwas mit ihnen.

Ich erkannte: Portaltage selbst waren eine Brücke-

und diese Brücke wurde transparent.

Nicht weil sie „falsch“ war,

sondern weil meine Wahrnehmung ohne äußere Systeme auskommt.

Wenn das Unperfekte sichtbar bleibt

Meine Website war der Ort, der mein „Dazwischen“ sichtbar machte.

Das fühlte sich unbehaglich an.

Sie wirkte wie Stückwerk.

Nichts schien zusammenzupassen-

und doch ließ ich sie stehen.

„Warte noch“, sagte etwas in mir.

Also hielt ich das Unbehagen aus.

Da waren Gedanken.

„Ist mein Wert abhängig von einer perfekten Außendarstellung?“

„Kann ich sichtbar sein, während ich mich verändere?“

Ende April lernte ich das Wort Kintsugi kennen.

Als Ausdruck von Stärke durch Verletzlichkeit und Schönheit in der Unvollkommenheit.

Etwas entspannte sich in mir.

Mein Blick wurde weich.

Es ging nicht um Perfektion-

oder darum, dass alles „aus einem Guss“ ist.

Da waren Überlegungen, ob ich alte Blogartikel an mein neues Schreiben anpassen soll.

Nachdem ich hineinspürte, entschied ich mich dagegen.

Mein Blog zeigt meine Entwicklung.

Schreiben hat sich verändert. Textfluss löst sich auf.

Worte klingen. Stehen für sich. Ohne Verstärker.

Ich darf sichtbar sein- so wie ich bin.

In jeder Phase von Veränderung.

Ein inneres KLICK, ein Einrasten.

Plötzlich rutschte alles nach.

Ich kam kaum hinterher.

Seiten schrieben sich fast wie von selbst.

Dann tauchte ein inneres Bild auf.

Ich sah es als Perlenschnur.

Jede Perle ein Raum.

Schnur als bewussten Zwischenraum zur Integration.

Abwechselnd.

Rhythmisch und leicht.

Lichttage sollten sie heißen- zur Sommersonnenwende.

Stille. Wahrnehmung. Selbstbegegnung.

Nichts tun.

Nur sein.

Vielleicht ein Raum für dich.

Vielleicht sehen wir uns dort.

Pfingstrosen
Wunderschöne Pfingstrosen.

Im Flow mit der Zeitqualität Mai: Tiefe leben & verkörpern

Die Monatsenergie im Mai hieß „Dein innerer Wert erwacht“.

  • Bist du gut genug, so wie du bist?
  • Kannst du dich genauso wie du bist annehmen?
  • Gelingt es dir auch, wenn du nicht aufgehübscht bist?
  • Wenn du echt bist?
  • Wenn du dich im Prozess erlebst?
  • Wenn sich dein Innerstes verschiebt und neuausrichtet?
Auszug aus dem Channeling zur Zeitqualität Mai 2026 ©

Wahrnehmen

Es gab eine Wunde, die lange Zeit verborgen blieb:

meinen eigenen Wert anzuerkennen.

Ganz sacht strich es über die alte Wunde.

Wie um zu prüfen, ob es noch wehtat.

Erinnerungen aus einem alten Schmerzfeld wurden berührt:

  • wo ich meinen Wert nicht erkannt habe,
  • wo ich mich als „nicht gut genug“ oder „nicht würdig genug“ empfand,
  • und davon angetrieben war, mich zu beweisen, zu erklären und zu optimieren.

Ich funktionierte, obwohl alles in mir erschöpft war.

Ich ignorierte meine Grenzen, um geliebt, anerkannt, gebraucht zu werden.

Ich wollte nicht enttäuschen wollte, weil Erwartungen auf mich gelegt wurden.

Ja, das war ich.

Es ist noch nicht ein Jahr her, da habe ich all diese Muster bedient.

Unbewusst.

Aus einer tiefen Angst, nicht zu genügen so wie ich war.

Tomaten
Tomaten eingepflanzt.

Integration

Im Mai ist mir etwas bewusst geworden:

Mein Inneres ist oft weiter als das äußere.

Während für mich die Bewegungen im Feld bereits wahrnehmbar sind,

braucht es Zeit, um innerlich „hinterherzukommen“.

In der Stille entsteht Raum zur Integration.

Je stiller es wird, desto ruhiger ist das Feld.

Dinge werden leichter sichtbar.

Früher war das Feld voll künstlicher Bewegungen, Muster, Ausschläge.

Jetzt ist da Stille.

Und Klarheit.

Fluss
Das Leben ist schön.

Verkörperung

Mir scheint als verstünde ich das Leben immer leichter.

Da ist Ehrfurcht, wie es sich selbst sortiert.

Sich zu immer neuen Mustern formt.

Begegnungen sind Kontaktpunkte.

Sie geschehen nicht willkürlich,

sondern folgen einer eigenen Dynamik

und entsprechen dem, was sich gerade zeigen will-

wie dem leisen Antippen einer Wasseroberfläche.

Die Kreise zeigen, dass Dinge in Bewegung kommen.

Manchmal gibt es Kreise, die dein Innerstes berühren.

Die Begegnung mit meiner damaligen besten Freundin war solch eine Berührung.

Sie tippte an meine empfindsamste Stelle- meinen Selbstwert- und ging.

Damals wollte ich wachsen,

aber ich hatte keinen Plan.

Meine Freundin half mir dabei- unbewusst;)

Sie gab mir den großen Überblick.

Damals habe ich es nicht verstanden.

Es war noch nicht Zeit.

Mein Erleben war überlagert durch das, was es in mir auslöste.

Als das Feld wieder ruhig geworden war, sah ich klarer.

Fußabdrücke. Spuren.

Ich folgte den Bewegungen.

Der Lebensbaum- eine Karte.

Ich konnte sie erst finden,

als ich bereit war,

alles hinter mir zu lassen.

Blumenwiese
Wildblumen am Feld- Bauern lassen die Felder summen.

Mein inneres Erleben: Erkenntnisse aus der Stille

Wert

Themen kommen wieder-

wie eine erneute Begegnung mit einem alten Freund.

Selbstwert.

Sacht legte der Mai den Finger auf eine alte Wunde.

Ein neues Antippen.

Prüfung von Integration.

Nicken-

und dann zeigte er mir eine weitere Facette.

Tiefer.

Subtiler.

Welchen Wert habe ich, wenn sich alles auflöst, woran ich bislang festhielt?

Es berührte etwas, dass sich wie Angst anfühlte,

aber Kontrollverlust war.

Ich verstand: Das Leben ist nie gegen uns-

egal, was uns wiederfährt.

Es ist Natürlichkeit, die sich an Künstlichkeit reibt.

Kontrolle
Manchmal braucht es zum Loslassen einen inneren Ruck- und dann kommt alles wieder in Fluss.

Loslassen

Auch Loslassen zeigte sich in einer neuen Form.

Ich dachte, ich wüsste, wie man loslässt und verstand:

Ich wusste gar nichts.

Sokrates sagte einst „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“

In letzer Zeit dachte ich oft dasselbe.

Ich nahm an, etwas zu wissen.

Später verstand ich es erst.

Was nützt all das Wissen, wenn man doch nicht das Leben versteht?

Loslassen ist keine Entscheidung aus dem Verstand.

Es ist Kohärenz- einem Gefühl von Übereinstimmung.

Dann geschieht es einfach.

Nicht aktiv, sondern durch ein Verlassen eines alten Feldes.

Loslassen
Festhalten beim Umtopfen- Mein Gummibaum wollte seinen Bewässerungsvogel nicht loslassen und hatte ihn verwurzelt.

Sicherheit

Dieser Monat löste auf, was keine Funktion mehr hatte.

Verschiedene Ebenen waren davon betroffen.

Nicht nur ein wenig, sondern elementar.

Es fühlte sich an, wie Sein ohne Geländer.

Ich fiel nicht ins Bodenlose.

Etwas hatte sich zwischenzeitlich entwickelt: Selbsttragefähigkeit.

Ein Wort- ich weiß gar nicht, ob es existiert- aber es beschreibt, wie es sich anfühlt.

Alte Sicherheiten lösten sich auf-

aus fehlender Notwendigkeit.

Da war keine Angst-

nur Präsenz.

Schlichtheit, die aus Sein entsteht.

Natürlich. Leicht. Wie eine Feder.

Dann der Moment, wo ich spürte, dass etwas weiteres enden wird, was mir einst wichtig war:

Die Tiefe- Artikel selbst.

Ich wusste es bereits als ich mit dem Schreiben begann.

12 Artikel werden es sein.

Nicht, weil danach nichts mehr kommt,

sondern weil ich die Rolle der Chronistin verlasse, die darüber berichtet.

Es ist nicht mehr wichtig, was ich tue-

sondern, dass ich da bin.

Ich werfe keine Steine mehr ins Wasser und erzeuge Kreise.

Ich bin da-

die Kreise bilden sich um dich,

weil etwas gesehen werden will.

Vielleicht entsteht daraus der Wunsch, dir selbst zu begegnen-

und deine eigene Bewusstwerdungsreise zu beginnen.

Wenn du es spürst, wirst du es wissen.

Du findest mich in meinen Texten, meinen Räumen und vielleicht schon bald in stillen Gedanken.

Saskia im Garten
Ich habe die sonnigen Tage im Mai genossen- auf der Terrasse sitzend, Vögel beobachtet und natürlich geschrieben;)

Was ich im Mai gebloggt habe

Diese 7 Blogartikel sind im Mai entstanden

Portaltage Mai 2026

Portaltage Mai 2026- Bewusst durch diese Zeit

Portaltage machen das sichtbar, was ohnehin im Feld liegt.

Zwischenraum Transformation Kohärenz

Im Zwischenraum der Veränderung

Stille Notizen aus der Tiefe – Teil 8

12 von 12 Mai 2026

12 von 12 Mai 2026- leise Momente

Einblick in meinen Tag mit 12 Fotos und Begleittext.

Vom Schmerz zu werden wer man ist

Vom Schmerz zu werden, wer man ist

Stille Notizen aus der Tiefe – Teil 9

Kintsugi

Kintsugi– Wenn Brüche sichtbar bleiben dürfen

Vom Zerbrechen und neu zusammensetzen

Zeitqualität Juni 2026

Zeitqualität Juni 2026- Warum Selbstliebe jetzt heilt

Monatsenergie Juni 2026 mit sanften Impulsen

Bewusstseinsreise Mai 2026

Bewusstseinsreise Mai 2026- Vom Festhalten hin zum Fluss

Ein stiller Monatsrückblick

Zum Reinspüren: 5 stille Erkenntnisse

Es braucht keine Meditation mehr- das gesamte Leben ist Meditation geworden.

Nicht ich bringe Ordnung hinein, sondern Menschen beginnen wieder, sich selbst zu verstehen.

Wahrheit ist nicht fest. Sie ist beweglich.

Loyalität ist ein Beziehungsband, ein versteckter Anspruch auf jemanden.

Vieles ist in Gleichzeitigkeit enthalten, ohne sich auszuschließen.

Ausblick auf Juni 2026

Mein äußeres Erleben: Themen, die mich bewegten

Im Flow mit der Zeitqualität Juni: Tiefe leben & verkörpern

Mein inneres Erleben als Bewusstseinsreise: Erkenntnisse aus der Stille

Leise Abschlussworte

Meine Bewusstseinsreise Mai sortierte, ohne dass etwas „gemacht“ wurde.

Alles fand eine neue Ordnung. Schneller, als ich manchmal hinterherkam.

Überforderung entsteht nicht nur im Stillstand, sondern auch dann, wenn sich alles plötzlich löst.

Ich hielt nicht mehr fest.

Es brauchte keinen äußeren Halt mehr.

Stützräder fielen weg.

Übrig blieb- Präsenz.

Monatsbegleitung

✧ Ein Raum, in dem Bewegungen wahrnehmbar werden

Am 01.06.2026 öffnet die Monatsbegleitung einen fortlaufender Raum für dich,
wenn sich dein inneres Erleben gerade verdichtet
und du spürst, dass du wieder mehr bei dir ankommen möchtest.

Hier geht es nicht darum, etwas zu verändern.
Sondern darum, wahrzunehmen, was in dir geschieht– ohne dich darin zu verlieren.

In mehreren gemeinsamen Räumen im Monat begegnen wir dem, was sich zeigt.
Still. Aufmerksam. Ohne Druck.

👉 Wenn du dich darin wiederfindest, bist du hier willkommen.

Ich bin Saskia.

Ich schreibe über Bewusstsein, Zeitqualität und Integration.
Über das, was sich zeigt, wenn wir stiller werden und aufhören, uns selbst zu erklären.

Meine Arbeit bewegt sich zwischen Präsenz, Tiefe und Verkörperung.
Nicht als Weg, sondern als Raum.

Wenn du mich kennenlernen möchtest,
findest du mich in meinen Texten.

Saskia Dauvermann

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