In meinem 12 von 12 Juni 2026 teile ich einen Einblick in mein Leben.
12 Fotos und 12 kleine Texte.
Momente aus einem bewusst gelebten Leben.
Vielleicht fragst du dich, wie das in der heutigen Zeit geht.
Begleite mich einfach durch diesen Tag.

„Och nö! Heute regnet es ja!“ sagte mein Jüngster.
Wir machen uns gemeinsam auf den Weg zur Bushaltestelle.
Kapuze reicht. So viel regnet es gar nicht.
„Stell dir doch vor, es wären flüssige Sonnenstrahlen“, sagte ich.
Draußen herrscht diese besondere Stille, wenn es regnet.

Nur einige Amseln hüpfen über die nasse Wiese am Spielplatz.
Die Spielgeräte bedeckt mit Regentropfen.
Pfützen säumen unseren Weg.
An der Bushaltestelle sind wir die ersten.
Wir setzen uns.
Nach und nach trudeln die drei anderen ein.
Es ist interessant mit den Kindern.
Ben hat einen extra Regenschutz über seinem Ranzen- weil der Reisverschluss rosten könnte.
Das ist mir neu.
Aber vielleicht gibt es wirklich derartige Sorgen.
Der Bus kommt. Winken. Ich gehe zurück.

Mir begegnen vertraute Gesichter, meist „Hundeleute“.
Da ist die Frau mit dem größeren Hund.
Sie nimmt diesen Weg anscheinend nur bei Regenwetter.
Da ist eine blonde Frau mit Brille und Mütze.
Mit einem goldfarbenen mittelgroßen Hund. Wir sehen uns jeden Tag.
Und ein mittelalter Mann, der kaum aufblickt.
Er geht mit seinem Dackel.
Ich mag Menschen-
auch wenn ich zurückhaltend lebe und meine Tage eher still verbringe.

Ich spüre gerne die unterschiedlichen Texturen der Natur.
Regen- Sonne- Licht- die Blumenwiese- der Wegesrand- Bäume- Vögel.
Da ist Bewegung. Vielleicht eine eigene Art von Kommunikation.
Natürlichkeit berührt mich tief.
Die kleinen Dinge.
Die stillen Momente.
Dinge, die da sind- doch häufig nicht wahrgenommen werden.
Manchmal glaube ich, Menschen ist Natürlichkeit abhandengekommen.
Man begegnet sich und geht stumm weiter.
Warum ist das so?
Und was geschieht, wenn Kreise durchbrochen werden?
Ich begann einfach zu grüßen.
Nahm erstaunte, manchmal aufgeschreckte Gesichter wahr.
Stille, die bewusster Kontaktpunkt wird.
Nicht, um etwas zu erreichen.
Sondern sichtbar zu machen.
Ein Gruß als Anerkennung des Moments selbst.

Auf dem Rückweg gehe ich am Baumarkt vorbei.
Die Glühbirne meiner Salzkristalllampe ist durchgebrannt.
Der Baumarkt öffnet um 8h.
Ich bin eine der ersten.
Mit Hilfe finde ich Ersatz.
Nehme direkt zwei Glühbirnen mit.

Das sanfte rötlich- orangegelbe Licht meiner Salzkristalllampe schimmert wieder.
Oft brennt sie Tag und Nacht.
Sie erhellt meinen Lieblingsplatz.
Taucht ihn in warmen Schimmer.
Heute Abend werde ich hier sitzen.
Um 19h öffnet mein Zoom- Raum.
Die Lichttage beginnen.
Sechs stille Räume um die Zeit der Sommersonnenwende Juni 2026.
Ich lade ein, bewusst still zu werden.
15 Minuten. Schlicht.
Im Blogartikel zur Sommersonnenwende kannst du über dieses Jahreskreisfest mehr erfahren.

Mit einer ersten Tasse Kaffee mache ich es mir bequem.
Auf meinem Bett sitzend, spüre ich in die Stille.
Früher hätte ich es Meditation genannt.
Jetzt gibt es nichts mehr zu tun.
Es ist ein innerliches in- sich- selbst- Sinken.
Heute lasse ich Wahrnehmung in Worte fließen und schreibe die neue Wochenenergie.
Sie ist ein ergänzender Blick zur Monatsenergie, die ich im Blogartikel Zeitqualität Juni 2026 veröffentlicht habe.
Dieser Monat berührt den Bereich Selbstliebe.
Von Woche zu Woche entfaltet sich das Thema weiter.

Es gibt eine kleine Liste mit Dingen, die getan werden wollen.
Keine To- Do- Liste, eher gesammelte Ideen meines Verstandes.
Ich betrachte sie- und spüre jeden Tag aufs Neue, was davon jetzt dran ist.
Sicherlich habe ich auch Termine.
Die meine ich hier nicht.
Es sind mehr die kleinen Aufgaben und Erledigungen, die den Tag ausfüllen.
Und mich beschäftigt halten;)
Früher habe ich Wert an Leistung gekoppelt.
Es gab Erwartungen, Ansprüche und eine innere Messlatte.
Am kommenden Sonntag veröffentliche ich dazu meinen neuen Blogartikel Vom Irrtum, nie genug zu sein- Warum Wert nicht verdient werden muss.

Heute schreibe ich weiter an meinem 12. Tiefe- Artikel.
Er bildet eine Art Abschluss und öffnet zugleich in ein neues Feld.
Es geht um Spiritualität, Bewusstwerdung und ums Ankommen.
Ich schreibe nicht über diese Themen.
Sondern aus eigener Erfahrung.
Es gibt viele Menschen, die von Dingen gehört oder darüber etwas gelesen haben.
Doch es ist eine andere Qualität, Dinge selbst erlebt zu haben.
Meine Artikel sind nicht „besonders“.
Sie sind einfach da.
Für Menschen, die tiefer spüren wollen.
Vielleicht auch für dich.
Hier findest du meine Wahrnehmungen und Erfahrungen zu „Ich und die Tiefe“.

Ich schreibe viel- fast jeden Tag.
Pro Monat sind es im Durchschnitt 7 Blogartikel.
Davon erscheinen die Zeitqualität, die Mondenergie, die Portaltage, 12 von 12 und mein Monatsrückblick als wiederkehrende Artikel. Weitere Artikel ergänzen.
Man könnte meinen, ich sei „Schriftstellerin“ geworden und doch würde das Wort mich auf etwas reduzieren.
Ich folge einfach dem, was sich zeigt.
Gestern ist beispielweise das neue Bett für unseren Ältesten geliefert worden.
Es muss noch aufgebaut werden.
Ich mag es, Möbel zusammenzuschrauben.
Das Bett hat uns schwer gefordert.
Es brauchte viel Kraft, es zusammenzuschieben und meine linke Schulter ist nicht so belastbar wie zuvor.
Bis kurz vor 18h waren mein Großer und ich beschäftigt.
Den Rest musste der Papa erledigen.
Denn gleich beginnt mein Zoom- Raum.

Ich baue in Ruhe alles auf.
Laptop. Ringlicht. Kamera.
Eine Kanne mit heißem Wasser und eine Tasse Tee stehen bereit.
Ich zünde eine Kerze an.
Nicht, weil es etwas bedeutet.
Sondern, weil ich das sanfte Kerzenlicht mag.
Ich reinige den Raum energetisch.
Richte mich aus.
Es gibt keine vorgefertigten Worte, die ich sprechen werde, um die Lichttage einzustimmen.
Ich weiß, dass ich die Worte sprechen werde, die gesagt werden wollen.

15 Minuten Stille.
Einmal musste ich fast niesen- es ließ sich gerade noch abwenden.
Meine Tochter stimmte eine Etage tiefer ein Lied an- ich musste kurz meinen Ton stummschalten und ihr zurufen, dass man sie hört.
Ich muss schmunzeln.
So ist das Leben.
Stille bedeutet nicht, dass nichts sein darf.
Druck ist unnötig.
Es geht um nichts.
Ich stellte mein Handy auf Vibration- damit ich nicht überziehe.
Ich bin Stille gewohnt. Meine Teilnehmer nicht.
Als es dann vibrierte, war ich überrascht, wie schnell 15 Minuten vergehen.
Die Stille wirkt nach.
Das Herz wird weit.
Frieden.
12 von 12 Juni 2026- ein leiser Abschluss
Der 12. Juni endete nicht mit dem Zoom zum ersten Lichttag.
Mein Mann und ich machten einen Abendspaziergang.
Da war Wind. Der Himmel war bedeckt. Die Temperatur erstaunlich angenehm.
Wir liefen Richtung Feld.
Es fehlte noch ein Foto fürs Titelbild.
Sanft schimmert das Licht des Abends durch die Wolken.
Oft sind wir damit beschäftigt, ein Feld in Bewegung zu halten, was eigentlich ruhen darf.
Es geht nicht darum, zu genügen, um Ansprüche zu erfüllen.
Klarheit entsteht nicht am Himmel voller Wolken,
sondern dann, wenn Wolken damit aufhören sich ständig zu bewegen.
Wenn du wissen willst, wer ich bin, findest du mich in meinen Texten und Räumen.
Vielleicht ein Ort, wo du dir erlaubst, dir selbst zu begegnen.
Wenn dich diese Art des Innehaltens anspricht, begleitet dich mein Bewusstseinsletter mit Gedanken aus dem Alltag, Beobachtungen aus inneren Bewegungen und das, was sich im Moment zeigt.


Ach, jetzt freue ich mich, dass ich dich über die 12 von 12 gefunden habe. So ein schöner Einblick in deinen Tag, ein bisschen anders als die anderen. So viel Schönes zwischen den Zeilen. Danke. Bin neugierig und hab gleich deinen Newsletter abonniert.
Liebe Nadine,
Danke für deine Worte und viel Freude beim Newsletter.
Darin teile ich noch mehr Schönes;)-
Wahrnehmung und tiefe Berachtung.
Liebe Grüße, Saskia