Meine Bewusstseinsreise Januar 2026 war durch Stille und Rückzug geprägt. Ein wenig wie Winterschlaf. Reduktion aufs Wesentliche.
Während sich die Welt weiterdrehte, verlangsamte ich mein Tempo. Bis ich stillstand.
Und dann fing ich Feuer.
Wenn du neugierig bist, wie sich dieser Monat der Stille für mich angefühlt hat, lade ich dich ein, mit mir in diesen Monatsrückblick einzutauchen- als ehrliche Betrachtung dessen, was sich gezeigt und verändert hat.
Und wenn dich diese Art des Innehaltens anspricht, begleitet dich mein Bewusstseinsletter in regelmäßigen Abständen weiter mit Gedanken, Einordnungen und Impulsen aus dem Feld.
Berührungspunkte meiner Bewusstseinsreise Januar 2026
Bewusster Jahresanfang: Sanftes Ankommen im Neuen Jahr
Meine Rauhnachtsbegleitung
12 wundervolle Rauhnächte liegen hinter mir.
Mit einer Gruppe bewusster Frauen bin ich am 23.12. in die Rauhnachtsbegleitung gestartet. Ein Einstimmungs- Zoom öffnete das Feld. Wir sprachen über Räucherwerk und -zubehör und wir segneten die Rauhnachtskerze. Eine abschließende Meditation rundete den Abend ab.
Die Rauhnachtsbegleitung beging ich bewusst achtsam. Jeden Morgen spürte ich in jede einzelne Rauhnachtsenergie hinein und channelte eine Botschaft. Diese Worte sprach ich auf und versandte sie als Videobotschaft.
Am 06.01.- am Dreikönigstag, war das Abschluss- Zoom. Passgenau im letzten Zoom verabschiedete sich meine Kamera. Die Aufzeichnung teilte ich als „Podcast“.
Ich möchte mich auf diesem Weg bei dir für die Rauhnachtsbegleitung bedanken. Die Botschaften waren für mich so oft so passend und griffen etwas auf, was über den Tag zuvor bereit aufgekommen war. Meistens war ich gefühlt also „vorweg“, aber es war für mich total stimmig, das dann mit den Botschaften nochmal bewusster zu verarbeiten.
Johanna
Von Herzen Danke dafür!
Reflexion zur Rauhnachtsbegleitung
Im Nachgang reflektierte ich die Rauhnachtsreise für mich. Als Begleitende war es eine tiefe Zeit- und wunderschöne Erfahrung zugleich.
Es entwickelte sich ein eigener Rhythmus aus täglichem Channeln, Aufsprechen der Videobotschaft und Vorbereiten des Newsletters. Dieser natürliche tägliche Flow wurde von der Energiequalität der Rauhnächte getragen. Als die Rauhnächte endeten, spürte ich leisen Wehmut.
Denn das Ende der Rauhnächte bedeutete, in den Alltag zurückzukehren.
Wie ich meine persönlichen Rauhnächte vorbereitete
Ich definiere mich nicht über Rituale.
Rituale sind für mich Anker, die bewusst gesetzt werden. Mit Intention, nicht aus dem bloßen Bedürfnis von Aktionismus.
Ich wollte dem Raum Gelegenheit geben, zu wirken.
Auf dieser Grundlage wählte ich meine Rituale aus.
- Räuchern.
- Das 13-Wünsche- Ritual.
- Die Rauhnachtskerze, die jeden Abend brannte.
Der Rest blieb Raum für Magie. Keine Bücher, keine Orakelkarten, keine Heilsteine zur Unterstützung.
Auch ohne Rauhnächte räuchere ich fast täglich. Salbei, Artemisia (Beifuss), Weihrauch sind meine liebsten Räucherwerke. Mein Räucherstövchen gehört dazu.
Über meine 13 Wünsche denke ich nicht nach, ich lasse sie zu mir kommen. Ich empfing sie in tiefer Meditation. Auf kleine Zettel geschrieben und klein gefalten, legte ich sie in ein Gefäß.
Ich mag die Qualität der Nacht. Die Stille. Die Energie. Oft bin ich bis Mitternacht wach, schreibe, meditiere oder lausche nach innen. Meine Rauhnachtswünsche übergab ich in diesen stillen Nächten einen nach dem anderen dem Feuer der Rauhnachtskerze.



Rauhnächte- Zeit der Stille
Meine Rauhnächte verbrachte ich überwiegend daheim. Im Schreiben, Spüren, Wahrnehmen.
Bereits im November kam die Stille zu mir. Im Dezember wählte ich bewusste Entschleunigung. Viel Raum. Wenig Druck. Langsames Tempo. Kleine Schritte. Die Rauhnächte als Schwellenzeit derart tief und achtsam zu erleben, war, sowohl für mich allein als auch in der Gruppe, eine neue Erfahrung.
Die Stille hatte mir gutgetan. Sie ist Teil von mir geworden. Einen Raum, den ich nun bewohne.
Der 13. Wunsch. Er liegt immer noch hier. Unangetastet. Ungelesen. Bis jetzt hatte ich nicht das Bedürfnis. Vielleicht möchte ich die Magie darin wirken lassen. Vielleicht so wie mein 13. Rauhnachtswunsch für 2025, der sich auf wundersame Weise erfüllte. Ich schrieb darüber in meinem Jahresrückblick 2025.

Im Flow mit der Zeitqualität Januar: Tiefe leben & verkörpern
Rückzug aus der Welt- Im Stille Retreat
Nach den Rauhnächten und der notwendigen Präsenz in der Begleitung verspürte ich den Wunsch, ganz still zu werden.
Seit über einem Jahr postete ich nahezu täglich auf Instagram. Das erste Mal entschied ich mich für eine Pause. Am 04.01. postete ich meinen „Ich bin in Pause“- Post und zog mich zurück.
Anfangs war es ungewohnt. Dann normal. Zwei Wochen hatte ich angekündigt- aus Verbindlichkeit.
Ich spürte in mich hinein. Da waren Gedanken wie:
- Und wenn es länger braucht als die angekündigten 2 Wochen?
- Was, wenn ich danach gar keine Lust verspüre, zurückzukommen?
- Was wenn meine Inhalte nicht mehr mit mir resonieren, weil ich innerlich weitergezogen bin?
Die zwei Wochen verstrichen, doch ich war noch nicht bereit.
Es ist eine schöne Gewohnheit geworden, mich durch den Monat mit Musik begleiten zu lassen. Die Musik findet mich. Stimmig zur jeweiligen Frequenz. Meine Januar- Playlist SILENCE kannst du bei Spotify anhören.

Winterwetter und Lost
Wir hatten Karten besorgt. Als Weihnachtsgeschenk für unsere Familie. Um den Jahrewechsel kam die Idee auf, 2026 ein „Familien- Event“ pro Monat zu planen.
Kaya Yanar– der Comidian kam nach Düsseldorf. Die Kinder lieben seinen Humor- wir auch. Sein Bühnenprogramm hieß LOST.
Das Winterwetter hatte Einzug gehalten. Die Straßen voller Schnee. Die Dächer weiß, die Natur mit einer weißen Schneeschicht überzogen. Minus 8 war angekündigt.
Rechtzeitig fuhren wir los. Das Auto voller Decken, Getränke und Brötchen für die Heimreise. Es würde spät werden. Die Kinder haben gefühlt immer Hunger. Ich bin eine vorausschauende Mama.
Wir hatten viel Spaß. Ein wundervoller Familientag. Das Programm machte nachdenklich. Nicht offensichtlich. In der Tiefe spürte ich das Lost- sein in einer Gesellschaft, die Anpassung wünscht und Einzigartigkeit unterdrückt. Die auch Künstler zunehmend in ein Einheitskostüm stecken will. Wie kannst du Echtsein in einer Welt der Masken?
Kaya zieht daraus Konsequenz. Aus Integrität. Er gestand, dieses Jahr ist Ende. Ich fühle mit ihm. Letztes Jahr erging es mir ähnlich.
Das Korfu- Retreat
Ich bin nie über Europa hinaus gereist. Südlicher als Wien ist es nie geworden. Es hat sich nie ergeben- das Herumreisen.
Jahrelang lebte ich im Funktionsmodus. Selbständigkeit mit meinem Mann. Drei Kinder innerhalb von 5 Jahren.
Noch im Dezember sagte man mir, ich solle ein Retreat machen. Ich fragte: Wie soll das gehen?
Und dann kam Sandra Jost, meine Blog- Buddy aus Judith`s Content Society. Sie hatte eine Idee. Auf Korfu, ihrem Lieblingsort, wollte sie ein Retreat abhalten.
Korfu. Wie schön. Drei Teilnehmer durften selbst am Nachmittag einen Beitrag leisten.
Ich fühlte es. Es kribbelte in mir. Ich sagte JA. Zu Korfu und als Gestalterin eines Workshop- Nachmittags.
Ich weiß bereits jetzt: Es wird wunderschön werden. Spüre schon die Sonne und das Meer. Geselligkeit unter Frauen und Raum für mich. Wenn du Lust hast auf Korfu dabei zu sein, kannst du dich hier bei Sandra`s EmpowHERment- Retreat anmelden.



Rückkehr aus der Stille
Am 21.01. war es Zeit, zurückzukommen. Es war nicht das Datum. Mehr ein Gefühl wieder sichtbar zu werden. Nicht im alten Fortbestand, sondern neu.
Inzwischen war viel geschehen. 17 Tage Pause waren vergangen. Es war nicht einfach, die rechten Worte zu finden. Ich hatte mich verändert. Grundlegend. Tiefgehender als du glaubst. Meine alte Sprache fühlte sich nicht mehr stimmig an. Weil etwas fortgefallen war. Ein Teil von mir.
Ich teilte dies erstmals im Newsletter. Dieses Gefühl. Und es fiel mir schwer, genau zu benennen, was es ist.
Wenige Tage zuvor begann ich einen neuen Blogartikel zu schreiben. Er sollte „Mein Motto für 2026“ lauten.
Es ging nicht.
Innerlich hatte sich etwas verändert. Zeitgleich verspürte ich den Wunsch über das zu schreiben, was in mir geschehen war. Es entstand ein leiser Artikel aus der Präsenz: Kein Motto für 2026- Was bleibt, wenn das Ich still wird.
Bewusstseinsreise: Mein Retreat der Stille
Ich habe Feuer gefangen
In der 11. Rauhnacht ist etwas passiert. Ich fing Feuer.
Nicht metaphorisch, sondern leibhaftig. Beim Räuchern beugte ich mich aus einer Unachtsamkeit heraus zu weit über das Räucherstövchen. Eine meiner Haarsträhnen fing Feuer.
Es zischte. Dann sah ich die Flammen aus dem Augenwinkel. Reflexartig reagierte mein Körper. Meine Hand schlug die Flamme aus.
Diese Unachtsamkeit löste etwas in mir aus. Innerlich.
In mir kam ein Satz hoch: Es ist egal.
Kein Drama. Kein Adrenalin. Nur Seelenruhe
Mir selbst geschah nichts. Keine Verbrennungen. Die Haut von Gesicht, Hand, Ohren genauso wie die Kleidung- alles blieb unversehrt.
Es roch nach versengtem Haar. Die verbrannte Strähne zerbröselte in meinen Fingern. Ich schnitt das Ende auf Kinnlänge ab.
Rational betrachtet, hätte sonst was passieren können.
Seltsamerweise fühlte ich nichts. Ich stand nicht unter Schock- als gelernte Krankenschwester kann ich dies einordnen.
In diesem an sich bedrohlichen Moment spürte ich „Es ist egal- Ich bin egal“. Handelte instinktiv. Innerlich vollkommen ruhig und unbeteiligt.
Im Kontakt mit der eigenen Bedeutungslosigkeit
Ich habe Feuer gefangen und ich brenne immer noch- innerlich.
Dieser Moment hat sich tief in mich eingebrannt.
Immer wieder spürte ich in diese Sequenz hinein. In meine eigene Bedeutungslosigkeit.
Wie kann es sein, dass ich egal bin?
Warum habe ich nicht panisch reagiert?
Woher kam diese Seelenruhe?
Bin ich jetzt depressiv geworden? Aber es schüttelte mein Kopf.
Körperlich fehlte mir nichts. Aber innerlich habe ich mich von meiner eigenen Bedeutsamkeit verabschiedet. Und das fühlte sich seltsam an.
Je stiller ein Mensch wird, desto mehr beginnt er zu hören. Nicht die Welt, sondern sich.
Carl Gustav Jung
Wer bin ich ohne meine Identifikationen?
Das Erlebnis hat mich nachbeschäftigt. Immer wieder wiederholte ich die Situation vor meinem geistigen Auge. Spürte in dieses „Egalsein“ hinein.
Lauschte nach innen.
Ich verstand meine eigene Bedeutungslosigkeit und die Bedeutungslosigkeit, von allem, was ist. Mir wurde klar, dass wir Bedeutung verleihen. Uns aufplustern mit Auszeichnungen, Abschlüssen, Zertifikaten, die nichts über unser Selbst aussagen.
Ich sah die Etiketten und Schubladen, in die wir uns selbst stecken und einsortieren lassen.
Alle Gedanken erscheinen irrelevant. Gefühle ebenfalls. Sie sind da, aber definieren mich nicht.
Mein innerer Fokus hat sich verschoben.
Es ist das abgefallen, was ich glaubte zu sein- aber nicht bin.
Diese Leere ist kein Funktionsraum, sie ist Neubetrachtung. Und es geht nicht darum, dass ich mich aus der Welt zurückziehe und wie ein Eremit in einer Höhle lebe. Es geht darum, nicht länger Resonanzraum zu sein.
Ich muss nichts mehr beweisen. Ich muss nichts mehr erklären. Ich bin still geworden.
Ich erkenne: Alles ist Übergang. Ein stetiger Fluss. Wir denken der Fluss ist es, der sich bewegt, ehe wir erkennen, dass wir der Fluss sind.
Der wahrhaftig geheilte Mensch muss sich nicht behaupten. Seine bloße Präsenz genügt.
Carl Gustav Jung
Was ich im Januar gebloggt habe
Diese 8 (+2) Blogartikel sind im Januar entstanden bzw. überarbeitet worden

Portaltage Januar 2026- Entdecke die Energie der Portaltage
Im neuen Design- die Portaltage Januar 2026

Vollmond und Neumond Januar 2026- Tauche ein ins Licht der Mondenergie
Auch die Mondenergie erscheint im neuen Gewand noch klarer

Was ist energetische Zeitqualität? Bewusst leben und wachsen in 2026
Lesenswerter Grundlagenartikel- vollständig überarbeitet

12 von 12 Januar 2026- Bewusst authentisch sein
Einblick in meinen Tag mit 12 Fotos und Begleittext

7 kraftvolle Mondphasen verstehen – Bedeutung & Rituale
Ergänzender Blogbeitrag zur Mondenergie

Imbolc feiern– Bedeutung, Rituale & innere Ausrichtung
Vollständig überarbeitet- das Jahreskreisfest des Lichts

Kein Motto für 2026- Was bleibt, wenn das Ich still wird
Ein leiser Artikel aus der Präsenz

Zeitqualität Februar 2026- tiefe Klärung vor dem Neubeginn
Monatsenergie Januar 2026 mit sanften Impulsen

Bewusstseinsreise Januar 2026- lichterloh
Bewusster Monatsrückblick aus der Stille

Artikel folgt in Kürze
Eine feine Energiequalität ergänzend zur Zeitqualität
Was sonst noch war- weitere Akzente
- Unser Großer bekam eine feste Zahnspange
- Unsere Tochter machte ihren Rettungsschwimmer Junior
- Unser Kleiner erlebt den Spagat zwischen Deutsch und Mathe
- Unser Haus ist immer noch ohne Katze
- Ich freue mich über die vielen Pflanzen & Blumen auf meinem Fensterbrett

Zum Reinspüren: 5 stille Erkenntnisse
Wer bin ich, wenn ich bedeutungslos bin?
Zu verstehen: NICHTS hat eine Bedeutung. Alles IST.
Wenn der Drang nach Bewegung still wird, ist ankommen möglich.
Die Welt hört auf Resonanzraum zu sein, weil ich mich nicht länger als einer verhalte.
Ich brauche nicht zu antworten, um präsent zu sein.
Ausblick auf Februar 2026
Sanfte Vorbereitung: Akzente (Familienfest, Karneval, Portaltagvorbereitung)
Im Flow mit der Zeitqualität Februar: Tiefe leben & verkörpern
Bewusstseinsreise: Erkenntnisse aus der Stille
Leise Abschlussworte
Mein Monatsrückblick Januar 2026 ist ein Artikel mit wenig Intensität. Statt den Fokus auf Highlights, Ziele und Erfolge zu legen, schreibe ich über den inneren Shift der Bedeutungslosigkeit des Ichs.
Erwachen ist in spirituellen Kreisen das Ziel.
Was, wenn es gar nicht ums Ankommen geht?
Was, wenn es um den Weg selbst geht?
Was, wenn es darum geht, aus diesem Sein zu wirken?
Ohne Anhaftungen. Ohne Rollen und Masken. Ohne Identifikation. Aus der puren Präsenz heraus…

MONATSBEGLEITUNG
Tauche ein in deine Reise durch die Energien des Monats
Ein lebendiger Raum für innere Ausrichtung, Integration und Verkörperung im Rhythmus der Zeitqualität. Ein Raum für dich,
- wenn du nicht nur Impulse konsumieren, sondern sie verkörpern möchtest
- wenn du deine spirituelle Tiefe geerdet im Alltag leben willst
- wenn du spürst: Ich möchte mich bewusster, klarer und verbundener durch mein Leben bewegen.
Vielleicht spürst du, dass etwas in dir in Bewegung gekommen ist.
Mit dem Februar öffnet sich ein neuer Monatsraum, in dem sich Zeitqualität, Wochenimpulse, Mondphasen und Portaltage erneut verweben. In der Monatsbegleitung gehen wir diesen Weg gemeinsam – nicht erklärend, sondern präsent und erfahrend.
Es geht weniger darum, Botschaften zu „verstehen“, sondern darum, ihnen im eigenen Alltag Raum zu geben. In Kontakt mit dir zu bleiben.
Dich im natürlichen Rhythmus des Lebens zu bewegen – statt gegen ihn.
Wenn du Klarheit, Orientierung oder einfach einen stillen, tragenden Raum suchst, kann die Monatsbegleitung genau dafür da sein.
💫 Jeder Monat ist ein in sich geschlossener Kreis. Du kannst dich jederzeit neu entscheiden, Teil dieses Feldes zu sein. Ich freue mich, wenn wir uns dort begegnen.


0 Kommentare