12 von 12 April 2026- Bewusst authentisch sein

In meinem 12 von 12 April 2026 teile ich nicht aufgehübscht, sondern echt.

12 Fotos- 12 kleine Texte- dazu eine kleine Geschichte. Ein einzigartiger Tag in meinem Leben als Dreifachmama und Medium.

Heute ist Sonntag. Gewöhnlich und doch einzigartig.

Mit den Tagen verhält es sich ein wenig wie mit uns Menschen. Auch wir tragen diese Qualität in uns- Gewöhnlichkeit als verbindendes und Einzigartigkeit als individuelles Element.

Jeder Mensch ist auf seine Art besonders. Und so sind es auch die Tage unseres Lebens- auch die, die scheinbar völlig unspektakulär sind.

Begleite mich durch diesen Tag:

Köln
Auf dem Weg zum Tanzbrunnen.

Der heutige Tag beginnt in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Ich bin noch unterwegs. Es ist nach Mitternacht. Normalerweise bin ich so spät nicht mehr unterwegs. Heute ist es anders.

Samstag Abend waren wir in Köln. Mit der Bahn fuhren wir auf die andere Rheinseite nach Köln- Deutz. Ich hatte Karten besorgt für einen gemeinsamen Abend zu zweit > mehr darüber teile ich im Monatsrückblick Bewusstseinsreise April 2026.

Der Rückweg gestaltete sich anders als geplant. Knapp verpassten wir die Bahn in Deutz. Schließlich fuhren wir zum Hauptbahnhof, um dort festzustellen, dass heute kein Zug mehr in unsere Richtung fuhr.

Es gab eine Baustelle auf der Strecke. Wir hatten nichts davon bemerkt. Nun standen wir ratlos in Köln. Die Kinder allein zuhause- unser Großer als Babysitter.

Wir mussten 1,5h warten. Dann fuhr ein Bus als Schienenersatzverkehr zurück. Es war kalt. Es regnete. Die Busfahrt dauerte gefühlt ewig.

Mitten in der Nacht waren wir zurück.

Ich war durchgefroren. Mit Wärmflasche und zwei zusätzlichen Decken ging ich schlafen.

So begann mein Sonntag….

Blick am Morgen
Erster Blick in den Tag.

Seltsamerweise wachte ich bereits um 7h auf. Ich kuschelte mich nochmals ins Bett und schlief wieder ein.

Gegen 9h stand ich auf. Ich mache mir eine Tasse Kaffee und nehme sie mit nach oben.

Alles schläft noch. Das Haus ist ganz ruhig.

Kaffee
Morgenkaffee

Während der Kaffee auf dem Nachttisch ruht, packe ich meine Yogamatte aus.

Meine linke Schulter heilt noch. Noch ist sie nicht in alle Richtungen voll beweglich. Mein morgendliches Sportprogramm ist von Yoga auf Pilates gewechselt- auf Empfehlung meiner Osteopathin.

Seit einem Monat bin ich konsequent dabei. 20min. bekomme ich in meinen Alltag integriert- besser als nichts. Vorher war es nichts;) Von daher ist es eine kleine Verbesserung.

Nach dem Pilates muss ich mit der Fazienrolle arbeiten. Danach noch eine Übung mit dem Theraband. Fertig.

Pilates
Pilates am Morgen.

Ich mag Routinen. Gerade am Morgen und Abend geben Routinen auf leichte Art Halt und Stabilisierung.

Meine Morgenroutine musste ich erweitern- mein Pilatestraining und die Schulterübungen.

Es fällt mir schwer, Abweichungen zu integrieren. Wenn ich ehrlich bin, ist es eine Mischung aus Schweinehund, Zeitmanagement und das Gefühl, eine gewohnte Ordnung zu verlassen.

Saskia
Zentriert in den Tag starten.

Nach dem „Frühsport“ genieße ich meinen Kaffee. Ich setze mich auf mein Bett und schließe die Augen.

Zeit, mich zu zentrieren.

Ich mag es zu meditieren. Eine stille Oase. Ein bewusster Start in den Tag.

Gemeinsames Frühstück
Gemeinsames Frühstück

Inzwischen ist es nach 10h. Mein Mann hat beim Bäcker Brötchen besorgt. Der Tisch ist gedeckt.

Ich mag unser gemeinsames Frühstück mit der Familie.

Brötchen. Etwas Selbstverständliches in meinem heutigen Leben. Als Kind ein seltener Luxus.

Ich bin dankbar dafür.

Weil ich eine Zeit erlebt habe, wo mein Frühstück karg war.

Es ist keine Erinnerung, die bitter ist. Es war früher eben so.

Kuchen backen
Heute wird gebacken.

Bei der Durchsicht der Küchenschränke habe ich eine Backmischung für Zitronenkuchen gefunden.

Heute Nachmittag ist ein guter Zeitpunkt dafür.

Da wir spät gefrühstückt haben, fällt das Mittagessen aus. Stattdessen gibt es Kuchen.

Mein Ruf in die Runde, wer Lust hat mitzubacken, blieb unbeantwortet. Also bereitete ich den Teig vor, füllte ihn in die Form und schob ihn in den Ofen.

Aufräumen
Alles auf den TIsch.

Die Backzeit überbrückte ich, indem ich die Küche putze. Die Anrichten werden einmal komplett leer geräumt und gereinigt. Auch die Abzugshaube ist dran.

In einer Kiste liegen zusammengewürftelte Schreibwaren. Dinge aus meiner Praxiszeit.

Mein Sohn hat in den Ostertagen den Raum bezogen, wo bislang meine Praxissachen lagerten. Diese Dinge müssen nun in den Hausstand integriert bzw. verkauft werden.

Ich stelle fest, ich habe drei verschiedene Stellen, wo Schreibwaren lagerten. Zeit, diese zusammenzulegen. Einiges wurde aussortiert. Anderes neu organisiert.

Ordnung
Eine neue Ordnung entsteht.

Die Zeit verfliegt im Nu. Längst ist der Kuchen gebacken und kühlt auf dem Kuchengitter aus.

Währenddessen habe ich mich auf der Küchenanrichte und dem Esstisch ausgebreitet.

Ich mag es, Ordnung herzustellen.

Und doch habe ich nicht immer Lust dazu;)

ZItronenkuchen
Kaffeezeit

Der Kuchen erhält seinen Zuckerguss. Die Kinder mögen den besonders gerne. Ein wenig Zeit darf der Kuchen ruhen. Ich räume derweil die letzten Dinge zusammen und decke den Tisch.

Ich habe gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist.

Kaffeezeit.

Ein kleiner Rest bleibt übrig. Alle sind zufrieden.

Saskia
Bloggen

Die Osterferien bzw. der April haben Vieles in Bewegung versetzt. Die Renovierung aller drei Kinderzimmer. Die Kisten, die aussortiert und organisiert werden wollen. Überall steht etwas. Es ist mir egal.

Ich habe keinen Anspruch, heute fertig zu werden.

Mein Haus ist ein Haus, indem gelebt wird- und das sieht man.

Ich setze mich nach oben ins Dachgeschoss und nehme mir eine Pause. Im Lehnstuhl sitze ich am Fenster. Meine grüne Kuscheldecke auf den Beinen. Diese hochgelegt auf einen kleinen Hocker. Der Laptop auf dem Schoß.

Der Tag ist bereits vorangeschritten. Ich beginne zu schreiben.

Parallel lausche ich einer Biographie von Carl Gustav Jung.

Im September letzten Jahres bin ich auf ihn „zufällig“ aufmerksam geworden. Er hat dem, was mit mir geschehen ist, Worte gegeben. Seine Einordnungen gaben mir Halt in einer Zeit, wo alles zusammenbrach.

Ich bin eine Frau der Tiefe. Mein Wirken berührt das tiefe Bewusstsein. Dann begegnen mir die Gedanken eines Tiefenpsychologen. Das ist Resonanz. Alles ordnet sich- von selbst.

Füße
Teil meiner Abendroutine.

Meine Füße bilden heute den Abschluss dieses Tages.

Mit ihnen bin ich in den Tag gestartet. Mit ihnen gehe ich meine Schritte. Mit ihnen beende ich den Tag.

Ich mag meine Füße. Sie sind kitzelig. Voller Lebendigkeit.

Und vielleicht ein wenig neugierig auf Morgen…

Reflexion meines 12 von 12 April 2026

Der 12. April ist ein Tag in Ruhe und Einkehr.

Ich sammle mich.

Eine neue Woche steht bevor- und doch bleibe ich im Jetzt.

Ich genieße die Zeit mit mir und mit der Familie.

Leben muss nicht spektakulär sein, um intensiv erlebt zu werden.

Jeder Augenblick ist kostbar. Jeder Moment ist gefüllt mit Bewusstsein. Jeder Atemzug ist pures Sein.

Der heutige Tag begann in der Nacht. Die Dunkelheit ist der stille Nährboden des Neuen. Leiser Wandel.

In solch einem leisen Wandel haben sich meine Tiefe- Artikel geschrieben.

Sie sind leise Gedanken aus der Stille. Beobachtungen und Wahrnehmungen.

Worte, die etwas zum Anklingen bringen. Vielleicht auch in dir.

Zu Ostern veröffentlichte ich meinen sechsten Artikel der Reihe Ich und die Tiefe namens Kohärenz in Beziehungen – Wenn das Ich still wird.

Möchtest du gerne mehr von mir lesen?

Mein Bewusstseinsletter ist eine leise Einladung. Hier teile ich Gedanken zur Zeitqualität, zu Portaltagen, Mondphasen und zu dem, was sich im Bewusstsein wandelt.

Hi, ich bin Saskia.

Ich schreibe über Bewusstsein, Zeitqualität und Integration.
Über das, was sich zeigt, wenn wir stiller werden und aufhören, uns selbst zu erklären.

Meine Arbeit bewegt sich zwischen Präsenz, Tiefe und Verkörperung.
Nicht als Weg, sondern als Raum.

Saskia Dauvermann

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