Dem Leben begegnen
Ein Raum, in dem Widerstand weicher wird
Im Fluss · In Kontakt · Im Vertrauen
Wenn das Leben in Bewegung ist
Manchmal ist etwas in Bewegung, lange bevor wir wissen, wohin es geht.
Gerade in Übergängen und Umbruchsphasen kann sich vieles verändern. Dann entsteht schnell der Wunsch, wieder festen Boden zu finden.
Du möchtest verstehen, was geschieht. Wissen, wie es weitergeht. Vielleicht versuchst du, etwas festzuhalten oder dich gegen etwas zu wappnen, das du noch gar nicht kennst.
Manchmal kostet es Kraft, an dem festzuhalten, was sich längst bewegt.
Diese Begleitung in Umbruchphasen ist ein monatlicher Raum, um dem Leben in seiner gegenwärtigen Bewegung zu begegnen.
Wir lauschen.
Der jeweiligen Zeitqualität.
Dem, was sich gerade bewegt.
Und dem, was in uns darauf antwortet.
Vielleicht wird dabei spürbar, wo etwas festhält.
Wo Widerstand entsteht.
Wo ein alter Gedanke immer wieder dieselbe Bewegung auslöst.
Nicht, damit du das verändern musst.
Sondern damit du es wahrnehmen kannst.
Denn manchmal wird allein dadurch etwas weiter.
Ein Gedanke verliert an Festigkeit.
Eine Spannung lässt nach.
Etwas, das vorher eng war, bekommt Raum.
Vielleicht bemerkst du einfach, wie du gerade dem begegnest, was ist.
Und vielleicht entsteht daraus ein anderes Erleben:
weniger Dagegensein,
weniger Festhalten,
mehr Beweglichkeit.
Ein Raum für Begleitung in Umbruchphasen
Dieser Raum lädt dich ein, dem näherzukommen, was sich gerade zeigt.
Die jeweilige Monatsenergie gibt dem Raum eine eigene Textur. Sie eröffnet einen Zugang zu Nuancen und Bewegungen, die sich nicht immer unmittelbar in Worte fassen lassen.
Dabei geht es weniger darum, etwas über die Zeitqualität zu erfahren, als darum, wahrzunehmen, was in dir davon berührt wird.
Was klingt in dir an? Was gerät in Bewegung? Wo bemerkst du, dass du festhältst, dich zurückziehst oder innerlich gegen etwas arbeitest?
Du musst darauf keine Antwort finden.
Manchmal verändert sich schon etwas, wenn du bemerkst, was da ist, ohne es gleich einordnen oder verändern zu müssen.
Innere Orientierung und Selbstbegegnung
Dem Leben zu begegnen bedeutet nicht, immer offen, ruhig oder vertrauensvoll sein zu müssen.
Auch Unsicherheit darf da sein. Widerstand. Fragen, auf die du noch keine Antwort hast.
Du musst nichts leisten und nichts erreichen. Es geht nicht darum, eine bestimmte Erfahrung zu machen.
Vielleicht wird etwas deutlicher. Vielleicht rückt etwas in ein anderes Licht. Vielleicht bemerkst du erst später, dass dich etwas berührt hat und noch in dir nachklingt.
Was sich zeigt, muss nicht sofort einen Namen bekommen.
In Kontakt mit dem Leben
Im Laufe des Monats öffnen sich vier Räume, in denen du dem Leben in seiner jeweiligen Bewegung begegnen kannst. Jeder Raum steht für sich und eröffnet eine eigene Begegnung. Du kannst an allen vier Abenden teilnehmen oder einzelne Begegnungen auslassen – jeder Raum ist eine Möglichkeit, unmittelbar wahrzunehmen, was gerade da ist.
Jeder Abend beginnt mit einem Ankommen. Wir stimmen uns auf den gegenwärtigen Moment ein und wenden uns dem zu, was sich zeigt. Die jeweilige Monatsenergie bildet dabei den Boden, auf dem sich der Monat nach und nach entfaltet und dem wir lauschend begegnen.
Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu erleben.
Manchmal wird etwas deutlich.
Manchmal wird etwas ruhiger.
Manchmal zeigt sich Widerstand.
Manchmal entsteht Weite.
Auch das, was zunächst unscheinbar wirkt, kann sich weiterbewegen.
Anschließend gibt es Raum für einen kurzen Austausch über das, was dich gerade beschäftigt.
Nicht um deine Situation zu analysieren oder Lösungen zu finden.
Sondern um noch einmal aus einer anderen Wahrnehmung darauf zu schauen.
Manchmal verrutscht dabei etwas ganz sacht.
Und plötzlich wird sichtbar, was vorher nicht zu sehen war.
Für dich, wenn …
- du dich in einer Übergangs- oder Umbruchphase befindest und noch nicht weißt, wohin sich etwas bewegt
- du spürst, dass das Alte nicht mehr selbstverständlich trägt, das Neue aber noch keine klare Gestalt hat
- du viel nachdenkst, verstehen und ordnen möchtest – und zugleich ahnst, dass nicht jede Antwort durch weiteres Nachdenken entsteht
- du bemerkst, wie sehr du dich an Sicherheit, Kontrolle oder vertrauten Vorstellungen festhältst
- du dem, was gerade geschieht, näherkommen möchtest, ohne es sofort lösen oder verändern zu müssen
Du musst dich darin nicht vollständig wiederfinden. Vielleicht ist da einfach Neugier, einen Raum kennenzulernen, der Leben anders betrachtet.
Im Fluss mit dem Leben
Dieser Raum bringt dich nirgendwohin.
Du musst nichts erreichen und nichts werden.
Vielleicht geht es vielmehr darum, immer weniger festhalten zu müssen.
Nicht, indem du loslässt.
Sondern indem du bemerkst, wo du hältst.
Und vielleicht irgendwann feststellst:
Es muss gar nicht mehr so fest sein.
Dann kann etwas wieder in Bewegung kommen.
Wie ein Fluss, der nicht wissen muss, wohin er fließt.
Die Landschaft entfaltet sich, während du fließt.
Dem Leben begegnen im November
Termine:
Donnerstag, 05.11.2026 · 19h
Donnerstag, 12.11.2026 · 19h
Donnerstag, 19.11.2026 · 19h
Donnerstag, 26.11.2026 · 19h
4 gemeinsame Räume: online via Zoom
Dauer: ca. 30-45 Minuten pro Raum
Gruppengröße: 3–5 Personen
Aufzeichnungen aller gemeinsamen Räume zum Nachspüren
Dein Dabeisein im November: 39 €
Ich bin Saskia.
Ich arbeite nicht mit Methoden oder festen Konzepten.
Mein Wirken entsteht aus dem, was im Moment wahrnehmbar ist.
Ich begleite Menschen in Phasen, in denen es innerlich dichter wird.
Wenn das Gewohnte nicht mehr trägt
und gleichzeitig noch nichts Neues greifbar ist.
In diesen Übergängen öffne ich einen ruhigen, klaren Raum.
Ohne etwas zu wollen.
Ohne etwas zu verändern.
Nicht, weil nichts geschieht–
sondern weil sich im Wahrnehmen oft von selbst sortiert,
was zuvor laut oder unklar war.
Meine Art zu wirken ist geprägt von Stille, Präsenz
und der Erfahrung, dass nicht alles „gelöst“ werden muss,
um sich zu klären.
Am Anfang war viel Bewegung.
Im Laufe des Monats wurde es ruhiger.
Es hat sich etwas sortiert,
ohne dass ich etwas tun musste.
Beim späteren Zurückblicken wurde mir erst bewusst,
wie viel sich innerlich bewegt hat.
Manches hat sich geklärt,
einfach durch das Dasein damit.
Ich musste nichts tun.
Und trotzdem hat sich etwas verändert.
Im Vertrauen sein
Manchmal braucht es keine neue Antwort.
Vielleicht braucht es einen Raum, in dem du dem begegnen kannst, was längst da ist – und in dem nicht alles festgehalten werden muss.
Wenn du spürst, dass du dabei sein möchtest, schreib mir.
